Wallberg

Mikrofinanz - Eine Anlageklasse mit vielen Vorteilen

Mikrofinanz meint in erster Linie die Vergabe von Kleinstkrediten. Abhängig von der jeweiligen Region werden die Kredite entweder als Einzelkredit oder als gruppenbasiertes Darlehen vergeben, bei dem mehrere Existenzgründer für den Kredit jedes Einzelnen haften. Gemeinsam ist beiden Varianten der intensive Kontakt zwischen Mikrofinanzinstitut und Kreditnehmern, wo der Kundenbetreuer des Institutes in kurzen und regelmäßigen Abständen seine Kunden besucht und unterstützt.

Auf Grund der engen Geschäftsbeziehung, die zu einem genauen Monitoring und einer hohen Transparenz führen, liegt die Rückzahlungsquote der Kredite bei 98% – von Kunden die sonst keine Sicherheiten bieten können. Darüber hinaus ermöglicht Mikrofinanz Anlegern ein Investment mit dualem Anlageziel – mit sozialen wie finanziellen Erträgen.

Auch aus portfoliotheoretischer Sicht schafft die Beimischung von Mikrofinanz eine Reihe von Vorteilen: Mikrofinanzinvestments weisen nur eine sehr geringe Korrelation zu den etablierten Kapitalmarktsegmenten und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im jeweiligen Land auf. Auch zum formellen Bankensektor ist die Abhängigkeit sehr gering. Hinzu kommt eine attraktive, stabile marktnahe Rendite.

Als Anlageklasse überzeugt Mikrofinanz außerdem durch eine geringe Volatilität und große Diversifikation. Denn die Anlagen werden nicht nur geografisch, sondern zudem auf der Ebene der Endkreditnehmer breit gestreut.