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Allgemeine Haftungs- und Risikohinweise:

Risikohinweise: Investitionen in Investmentfonds sind mit unterschiedlichen Risikofaktoren verbunden. Bevor Sie in einen Investmentfonds investieren, sollten Sie sich erkundigen, mit welchem Risiko es verbunden ist, in den ausgewählten Fonds zu investieren. Sind Sie über den Grad des Risikos der einzelne Fonds nicht ausreichend informiert, fragen Sie bitte bei uns oder bei einem kompetenten Berater Ihrer Wahl nach.

Das Risiko eines Fonds ist grundsätzlich geringer als das Risiko einer einzelnen Aktie, aber größer als z.B. Anlagen auf Sparkonten. Historisch gesehen ergab bis heute ein langfristiges Fondssparen eine höhere Wertentwicklung als ein traditioneller Sparbrief oder Festgeld. Es gibt aber keine Garantie, dass eine ähnliche Entwicklung in Zukunft stattfinden wird.

Da die Fonds in unterschiedliche Segmente/Bereiche (Geldmarkt, Rentenwerte und Aktien) und unterschiedliche Teile der Erde investieren, haben die Fonds unterschiedliche Risikostrukturen. Einige Fonds haben ein erheblich höheres Risiko als andere Fonds. Das sind Fonds, die in bestimmten risikoreicheren Regionen und Branchen investieren und daher erheblichen Schwankungen unterliegen können. Grundsätzlich können Sie das Risiko reduzieren, indem Sie in mehrere Fonds investieren.

Hier erhalten Sie eine Auswahl der wichtigsten Risikofaktoren:

  1. Einem Marktrisiko und Kursrückgängen, die an den internationalen Börsen entstehen, wird sich ein Fonds kaum entziehen können.
  2. Dieses Marktrisiko wird um so größer, je spezieller der Anlageschwerpunkt eines Fonds ist, denn damit wird tendenziell auf eine breite Streuung verzichtet.
  3. Zinsrisiko: Wenn der Rentenmarkt sich ändern sollte, ändern sich auch die Bedingungen für die Unternehmen. Steigen die Zinsen, müssen Firmen mehr für das geliehene Geld zahlen. Das führt zu geringerem oder rückgängigem Wachstum.
  4. Das Fondsmanagement ist nicht frei von Fehleinschätzung. Auch kann ein Wechsel im Management eines Fonds erhebliche Auswirkungen auf die Performance haben - im positiven wie im negativen Sinn.
  5. Währungsrisiko: Legt ein Fonds Gelder in einer ausländischen Währung an, dann können mit dem Erwerb seiner Fondsanteile Währungsrisiken verbunden sein, unabhängig davon, in welcher Währung die Fondsanteile notiert werden. Teilweise wird in Fonds eine Absicherungsstrategie gegen Währungsrisiken betrieben.
  6. Interpretationsrisiko: Wertentwicklungstabellen werden publiziert, die auf unterschiedlichen Annahmen, Berechnungsmethoden und Stichtagsbetrachtungen beruhen. Es ist also ratsam, sich beim Vergleich von Fonds auf Daten zu verlassen, die jeweils nach derselben Methode erarbeitet sind. Auch muss darauf geachtet werden, dass nur Fonds mit ähnlichen Anlagegrundsätzen verglichen werden. Auch kann die in der Vergangenheit erzielte Performance nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden.
  7. Bonitätsrisiko: Rentenfonds mit Anleihen von Emittenten geringerer Bonität bringen ein höheres Risiko mit sich.
  8. Informationsrisiko: Darstellungen in Medien können Anlegern einen Sachverhalt zeitverzögert, unrichtig oder unvollständig wiedergeben.
  9. Risikoballung: Anleger sollten die Anhäufung von Risikofaktoren vermeiden. Da dies jedoch nicht immer leicht und auf den ersten Blick erkennbar ist, gilt die Devise "Nicht verzetteln!". Lieber wenige gut bekannte Fonds ins Portfolio nehmen und sich mit ihnen beschäftigen, als viele Fonds, von denen man zu wenig weiß.